Ich, Sascha, geboren 1979, 32, schreibe einen Lebenslauf mit einem Bildnis von “keine Ahnung” wohin der Lauf des Lebens unsere Persönlichkeiten trägt. Ich weiß nur eines: Die einen kommen früher an als die anderen. Die Geburt und kleinen Phrasen lasse ich bei dieser Analyse einmal aus. Und das beweist, dass auch ich eine ziemliche Oberflächligkeit an den Tag legen kann.
“Die Welt dreht sich schnell. Und zwar rasant schnell. Und nicht nur die Welt legt ein unaufhaltsames Tempo vor, nein auch die Menschen. Und wohl oder übel, auch gerade diese, die sich im eigenen näheren Umfeld befinden.”
herzundseeleschreibt macht auf perspektivenspielerei.
Kopien + Zitate via alpineum.com
Still werden. Ich horche auf die Stille - um mich herum und diese, die in mir ist. In der Ruhe der Stille bekomme ich einen festen Stand. Ich halte es bei mir aus. Ich weiß mich getragen. Wenn ich stehen bleibe, kann ich mir wichtige Lebensfragen beantworten, die für mich im Raum stehen und wichtig allein für mich und meinen Lebensweg sind.
Stehen bleiben. Still werden. Stille.
“Da wo die Hölle Heimweh heisst, am Grunde meiner Flasche, in der ich mich verstecke weil der Pathos nur noch wehtut…” | (Love A)
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In memory an ein Leben welches sich einmal meines schimpfte, mich niederstreckte, ich aufstand, mich ihm stellte und wir wieder zueinander fanden.
Man sollte sich doch seinen Leidenschaften und Sehnsüchten stellen und nicht versuchen sich zu wehren oder sie gar zu unterdrücken. Das Leben fühlt sich manchmal an wie die Hölle, doch zu dieser machen wir es selbst nur. Das Leben ist Liebe, ob nun gerade im Höhenflug oder im Fall. Und manchmal hilft es sogar diese ganzen Kopffäkalien rauszuschreien.
Für alle Seelen die sich verloren fühlen: Das Ende muss nicht gleich das Ende sein.
Wieviel Sinn oder Unsinn diese Sache hier auch manchmal hat, dieses mitteilen von Gedanken und Emotionen oder irgendwelchem Geplänkel, ist es oftmals umso schöner festzustellen, dass der Kopf ganz leer ist, obwohl es manche derzeitige Situation in einigen Lebensbereichen nicht wirklich her gibt und ich denoch rundum zufrieden bin. Hätte ich jetzt ein One-Way-Ticket nach Kanada in der Hand, würde ich mich verabschieden und sagen: Tschüss augenverkleisternde Scheinfreiheit, ich werde jetzt holzfällender Lachsfänger im kanadischen Hochwald und würde einfach so davon schweben. Aber bis es soweit ist, stehen noch einige Herausforderungen bis zum Verlassen dieser holprigen Daseinstrasse an. | reality.
Ich weiss nicht ob es schon wieder der Frühling ist, der in mir irgendwie alles durcheinander bringt. Mein Magen ist flau, mein Gehirn scheint weich wie Butter und wenn ich gehe, ist es als liefe ich auf Watte. Es stinkt mich an, dass es Menschen gibt die mich total aus der Bahn werfen, die die Fähigkeit besitzen, mein kontrolliertes Dasein durcheinander zu bringen und mich dastehen zulassen wie der letzte Idiot. Diese Menschen gab es schon desöfteren in meinem Leben und eine ganze Weile hatte ich meine Ruhe.
Nun scheint es wieder einmal an der Zeit zu sein, meinen Hormonhaushalt durcheinander zu mixen. Okay, ich bin nicht ganz abgeneigt von dieser Art der Gefühle, irgendwie sind sie doch ganz spannend. Nur leider wird es ziemlich unspannend und frustrierend wenn man ein Schisser ist und seine Gefühle im Verborgenen lässt. Dieses Thema ist mir sehr bekannt, wenn ich Texte lese, die ich vor über zwei Jahren niederschrieb. Scheint sich ja auf dieser Ebene nicht viel getan zu haben. Klar hab ich viel an mir gearbeitet und es hat sich viel verändert, auch kann ich mittlerweile Gefühle zeigen, nur halt Gefühle dort, wo es sich nicht um Herzensangelegenheiten handelt. Sobald es um Herzgeschichten geht ist pumpe. Ich habe gelernt auf mein Herz zu hören und auch dem zu folgen. Nur leider ist mir die Logik auch noch ziemlich nah und die Logik sagt, wenn Du Dich in dieser Liebe offenbarst gibt es fette Konsequenzen. Und Konsequenzen sind derzeitig untragbar.
Was nun? Weiterhin unterdrücken und so tun als sei alles okay, obwohl ich weiß dass man merkt, dass etwas nicht stimmt? Erstmal abwarten was die Zeit bringt? (mein Favorit) oder auf die Konsequenzen geschissen und alles rausposaunen? Es sind alles verdammt alte Systeme und man weiß dass diese damals schon nicht gut waren und nun zieht man sie schon wieder durch und alles scheint beim Alten.
Denoch ich genieße diese Zeit, Frühling, Liebe, der Flug der Gefühle. Eigentlich ist es denoch schön, wenn man den Kopf ausschaltet und seinem Herzen folgt, Schlag um Schlag. Aber es ist halt wie es immer sein wird, die Worte sind vielleicht gesagt, jedoch die Tat noch nicht vollbracht.
Quelle: Herz- Kopf- Nervenverbindung
Es war einmal ein Fensterfisch, der lebte in einem ruhigen Flüsschen. Das Wasser war klar, sodass der Fensterfisch durch das Wasser einen grünen Wald sehen konnte. Der Fensterfisch fragte sich, ob dieser Wald wirklich da war, denn er konnte dort noch nie hin gelangen, er brauchte nämlich das Wasser zum leben. Der Fensterfisch begann an dem zu Zweifeln, was er zwar sehen aber nicht fühlen konnte. Seine Zweifel wurden größer, sodass der kleine Fensterfisch auch an dem Flüsschen, in dem er lebte zu zweifeln begann. Der Fensterfisch zweifelte zuletzt auch an sich selbst.

Gibt es denn wirklich einen Fensterfisch? Und steckt dieser nicht in uns und schaut hinaus zu diesen scheinbar unerreichbaren Dingen?
Und wenn er daran nicht zerbrochen ist, dann zweifelt er noch heute.
Ich habe noch nichts Großes bewirkt in meinem Leben? Und doch ist es das größte für mich, das Leben. Liegt doch das Große nicht im Großen, sondern eher im Kleinen verborgen. Vielleicht habe ich eher kleineres Vollbracht und damit schon Großes bewirkt. Unterm Strich gesehen macht mich das groß. Und ist groß nicht das, was auch MICH zufrieden macht und immer weiter wachsen lässt?
(Quelle: lucanus)

